OpenDocument auf dem Palm
Noch in einer relativ frühen Entwicklungsphase stehend, besitzt das Programm PalmFiction bereits einen beeindruckenden Funktionsumfang. Als meines Wissens erstes Palm-Programm kann es das OpenDocument-Format lesen, eine Funktion, die nicht einmal das kommerzielle Programm “Documents To Go” beherrscht. Ich hatte noch ein paar Probleme mit Sonderzeichen, aber das Programm liegt ja auch erst in der Version 0.14r vor. Daneben werden u.a. auch Microsoft-Office-, RTF- und PalmDoc-Dokumente unterstützt.
Das Programm kann die Dateien auch von einer Speicherkarte öffnen, eine Konvertierung entfällt. Bearbeiten kann man die Dateien allerdings noch nicht, aber mal sehen, wie die Entwicklung so weitergeht.
Im PDF-Bereich macht das kostenlose PalmPDF den kommerziellen Anbietern wie DataViz und Picsel mächtig Konkurrenz. In der aktuellen Version 1.4 erlaubt der ReFlow-Modus, den Text aus PDF-Dokumenten zu extrahieren. Damit wird horizontales Scrollen unnötig. Bisher war dies nur mit einer vorherigen Konvertierung des PDFs mit einer uralten Windows-Software (Stand: Acrobat Reader 4) von Acrobat möglich. Allerdings sollte man bei größeren PDFs schon einen schnellen Prozessor besitzen. Auf meinem kleinen Clie benötigt das Programm schon seine Zeit, um eine Seite zu rendern.
Die Programme PalmFiction und PalmPDF stehen unter GPL. PalmFiction kann hier und PalmPDF kann hier heruntergeladen werden.












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