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Web 2.0

Die Zukunft, das Web 2.0 hat meiner Ansicht nach ein gro?es Problem. Die Leute glauben was im WWW geschrieben steht, obwohl man sich nicht immer sicher sein kann ob es auch stimmt. Keine Angst ich werden jetzt nichts zum letzten Beitrag von Stefan schreiben, obwohl ein gewissen Zusammenhang besteht. Gehen wir mal systematisch vor. Was ist eigentlich das Web 2.0? Glaubt man den Ausf?hrungen in Wikipedia und von Tim O'Reilly, dann handelt es sich dabei um die Zukunft des WWW. Wikis sind die zuk?nftigen Enzyklop?dien, Blogs die Alternative zu den privaten Homepages, Google Adsense die Werbeart der Zukunft und so weiter... Warum sehe ich nun ein Problem? erstes Beispiel: Wikipedia Viele Nutzer von Wikipedia gehen davon aus, dass die Informationen dort vielleicht nicht 100% perfekt aber grundlegend richtig sind. Die Nutzer schenken Wikipedia Vertrauen und manchmal wird dieses Vertrauen ausgenutzt und wissentlich falsche Informationen verbreitet. Ein Beispiel? z.B. Rufmord via Wikipedia. zweites Beispiel: Blogs Blogs sind zur Zeit sehr popul?r und einige dieser Blog werden von mehreren tausend Nutzern t?glich gelesen. Solche Blogs haben einen gewissen Wert und genie?en Vertrauen. Was ist nun wenn dieses Vertrauen ausgenutzt wird. Wer garantiert daf?r, dass ich den Informationen dort vertrauen kann? Richtige wie auch falsche Informationen k?nnen sich durch RSS-Feeds und durch Wiedergabe in anderen Blogs schnell verbreiten und enormen Schaden anrichten. letztes Beispiel: Google Adsense Wer garantiert mir, dass die Besucher, f?r die ich bezahle, ein wirkliches Interesse an meinem Angebot haben und ich nicht irgendwelchen Klickbetr?gern zum Opfer gefallen bin? Niemand, ich muss Google vertrauen oder es lassen. Was will ich damit sagen? Vielleicht brauchen wir ein Web 3.0. Ein Web das Informationen verifizierbar macht und damit vertrauensw?rdig. P.S. Ich hoffe meine Gedankeng?nge sind nachvollziehbar. Ich habe mir sagen lassen, dass war in letzter Zeit nicht immer so. :)

Kommentare: 3

  1. Robert Basic schrieb am 3 Dec 2005

    Du kannst mE die Vertrauensfrage gedanklich so angehen (ich nehme dazu extra meine Person):

    Es macht einen Unterschied ob Du "das Blog X hat geschrieben" oder "Robert Basic (thats me) hat geschrieben". Trennt man sich von der "Person Blog" und spricht eben von der Person als Mensch statt dem Blog, kommt stellt sich der Generalverdacht oder das Generalvertrauen erst ?berhaupt. Wie auch? Es heisst dann einfach wie immer "ich kenne die Person Robert Basic nicht pers?nlich, weiss aber, da? er schon lange bloggt und habe bisher nix gelesen, was prinzipiell gegen sein Vertrauensw?rdigkeit spricht" oder "ich kenne Robert Basic und vertraue ihm". Schreibe ich aber "das Blog hat gesagt, da?...", dann unterstelle ich, da? jedes Blog vertrauensw?rdig oder eben nicht ist. Ein Blog ist aber nur die Ausdrucksform. Das Thema der digitale Reputation wird mE immer wichtiger und bis wir einen "Standard" haben, wird es noch dauern. Blogs sind nur ein Teil davon -wenn mE auch ein sehr starker-, da? Personen im Netz ihre digitalen Pers?nlichkeitsspuren hinterlassen. Immer dann, wenn Personen aufeinandertreffen, spielt das Vertrauen eine immens wichtige Rolle, ob RL oder VL. Entsprechend betrachte ich Blogs: Ich vertraue nicht mal 10 Bloggern blind, tendiere dazu, einer gr??eren Zahl mir virtuell bekannter Blogger eher zu vertrauen als zu misstrauen. Und behandle entsprechend nahezu jede Info mit einem gewissen Augenzwinkern oder besser gesagt Zur?ckhaltung.

    Hoffe, war jetzt nicht zu abgehoben?

  2. Robert Basic schrieb am 3 Dec 2005

    "Trennt man sich von der "Person Blog" und spricht eben von der Person als Mensch statt dem Blog, kommt stellt sich der Generalverdacht oder das Generalvertrauen erst ?berhaupt."

    mann oh mann.. soll korrekter weise heissen =

    "Trennt man sich von der "Person Blog" und spricht eben von der Person als Mensch statt dem Blog, stell sich die Frage nach dem Generalverdacht oder dem Generalvertrauen erst ?berhaupt nicht (so wie man Menschen per se nicht sofort vertraut oder misstraut, sondern stets bezogen auf die Einzelperson)"

  3. Stefan schrieb am 9 Dec 2005

    Speziell mit dem Fall in wikipedia besch?fitg sich auch ein weiterer Artikel bei heise.de.

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